Chinesische Medizin / TCM

Praxis für Physiotherapie und Akupunktur


Ulrike Runge

Physiotherapeutin

Heilpraktikerin

Was ist Chinesische Medizin?


Das Schlagwort TCM kursiert zunehmend im deutschen Sprachgebrauch. Was sich dahinter verbirgt ist häufig etwas unklar.


Die bekannteste Therapieform ist die Akupunktur. Tatsächlich besteht die chinesische Medizin  aus 5 Säulen.


Diese sind:


  1. Akupunktur (lat. Acu punctura: Nadelstich)
  2. Kräutermedizin
  3. Tuina (chinesische Massage)
  4. Ernährung
  5. Qigong, Taichi


Alle 5 Behandlungsmethoden können einzeln oder in Kombination angewendet werden, in Abhängigkeit vom Krankheitsbild und Gesamtzustand des Patienten.



Unterschied zur klassischen Medizin:


Die Denkweise beider Bereiche sind nicht  vergleichbar. Die TCM  ist eine reine Erfahrungesmedizin, bei der Funktionalität im Kontext zum Gesamtorganismus im Vordergrud steht.

Im Gegensatz dazu stehen in der westlichen Medizin anatomische und physiologische Kriterien, also ein rein naturwissenschaftlicher Kontext.

Beide Verfahren sind sehr gut kombinierbar.



Die Vorgehensweise in der TCM


Allen  Therapieformen liegt eine Anamnese zugrunde, die sich von der klassischen Medizin grundlegend unterscheidet.


Sie besteht aus :


  • einer ausgiebigen Befragung, die sich mit der Krankheitsgeschichte , aber auch mit der Vorgeschichte beschäftigt.
  • Chinesische Pulsdiagnose
  • Zungendiagnose



Bei der Auswertung der Anamnese wird das Beschwerdebild in den Gesamtkontext eingebunden, d.h. man behandelt nicht das vorrangige Symptom, sondern reguliert das Gesamtsystem. Das kann dazu führen, dass gleiche Symptome unterschiedlich behandelt werden.


Aus diesem Grunde ist die TCM auch gut mit anderen Therapieverfahren kombinierbar, auch mit Verfahren der klassischen Medizin.




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